Do you love me when I’m dead?

Hier geht es schon wieder munter weiter: „Heavy duty, let’s work“. Ein typischer 90er Claim auf den T-Shirts von der Stange, die heute im Vintage-Laden locker 40 Euro kosten! Wir haben gleich zu Beginn dieses Letters noch einen viel schöneren Claim für Euch: Do you love me when I’m dead? Coming-Of-Age Herzschmerz-Wahnsinn im 90th Indierock-Style aus dem Ruhrgebiet! Hier kommt EAT THEM, meine Damen und Herren. Dahinter steckt der Musiker Johannes Hochmann, der bis zum heutigen Tag schon mehr als 20 Alben im Alleingang aufgenommen hat. Und keine Boomer-Angst, Johannes ist gerade mal Mitte 20, und hat schon im Alter von 14 angefangen Musik aufzunehmen, die er dann für seine Oma auf CDs gebrannt hat. Wenig später dann der eigene Bandcamp-Account. Nun erscheint im Juni eine Art Best-Of-Collection aus den ersten 10 Jahren seines kreativen Schaffens: EAT THEM ALL!

Apocalypso

der sommer geht zu ende
und es wird zeit
den apocalypso zu tanzen
ein tanz
der sehnsucht und veränderung

die zeitenwende beschwörend
die katastrophe swingt mit
kann aber auch vermieden werden
vielleicht tänzeln wir daran vorbei
schlingeln uns durch
wie schon so oft

denken müssen wir
und tanzen
um nicht zu verknoten
mit dem ressentiment
und dem kapital

staying with the trouble

Are you ready for a comeback?

Der Mann sind wieder da! Ja, wer hätte gedacht, dass sie je weggewesen sind.
Die Schwesterband der Türen, die 2014 ihr Debütalbum Wir sind der Mann herausbrachten und mit Menschen machen Fehler und Ich bin ein Mann durchaus ein paar Hits zu bieten hatte. Gemeinsam mit dem Maler Helmut Kraus und dem CGI-Mann Sebastian Kaltmeyer schufen sie einen bizarren Durchschnittsmann.