fun in the staatsakt newsletter

Fun in the staatsakt

Na?! Habt Ihr uns etwa schon vermisst?! Zwischen Klima-Diskursen und Corona-Konzerten, dem Afghanistan-Desaster und der Kanzler:innen-Battle?! Zwischen Bild.de-Launch und olympischen Feuer?! Zwischen Spotify und der neuen Fabian-Verfilmung?! Wir sind jedenfalls wieder zurück. Entschlossen und geimpft im Büro. Mit Excel-Tabellen und Festnetztelefonen. Und wir arbeiten schon wieder hart an neuer Musik.

Ja, welcher Song, welche Band kann uns in der aktuellen Situation wohl aus der Patsche helfen?!

Vermutlich keine(r). Aber darum geht es hier ja eigentlich auch gar nicht. Wobei, ein bisschen schon. Also wir glauben wirklich dran, dass gute Musik dieses Welt ein kleines bisschen besser macht.
It’s a feeling nämlich!
A mighty good one.

 

Speaking Of: Mögt Ihr Yacht-Pop?! Musik die größer ist als das Leben?! Songs die mehr versprechen als jedes Märchen?! Eskapismus mit Ausrufezeichen?!

Da empfehlen wir dem geneigten Fan gerade GIO aus Cologne. Für Menschen die Hall & Oates lieben. Oder diese eine Minnie Ripperton Platte aus den 80ern. Für Menschen, die eben doch einen soft-spot für Phil Collins haben. Der perfekte Soundtrack für den letzten Sundowner im Spätsommer 2021:

 

Gío

gio by faustus staatsakt

Das Album Mirrors and Smoke erscheint, ebenso wie das GIO-Parfum aus dem Hause Atelier Oblique, am 04.11.2021. Ein Parfum zum Album?! Ja. Aber wir werden das in den kommenden Wochen nochmal alles näher erläutern. Erscheinen tut GIO jedenfalls bei unserem Feinkost(en)label Fun In The Church.


Wolfgang Pérez

wolfgang pérez by frederike wetzels staatsakt

Ebenso wie Wolfgang Pérez. Ebenfalls aus Köln. Manch einer kennt Wolfgang noch als Keyboarder der Gruppe Golf, die vor wenigen Jahren als die hoffnungsvolle, rheinländische Antwort auf die Wiener Band Bilderbuch galt. Funky Pop. Spliff. Falco. Bernward Büker Bande. Erst letztes Jahr erschien auf staatsakt eine neue EP.

Solo erinnert uns Wolfgang Pérez auf seinem am Freitag erscheinenden Debüt-Album an Barry Künzel, an frühe Phoenix oder an den Keyboard-Reparateur Money Mark. Eine wunderliche Whimp-Funk-Nerd-Pop-Fusion.

Eines dieser Alben, das in 20 Jahren 200 Euro bei Discogs kosten wird.

Dazu trinken wir aber schon heute ein IPA mit Brombeergeschmack auf Balkonien. Das liebe Leute ist der Spirit des Corona-Sommers 2021.
Sunshine forever.
Fantasy is reality!

So lange die Eisdielen noch geöffnet haben. Und die Lieferdienste liefern.


Vaovao

Vaovao Hanitra Wagner by Anna Jaissle
Vaovao Hanitra Wagner by Anna Jaissle

Aber auch das Fun in the church Großmutterlabel staatsakt hat neue Musik zu bieten. Zum Beispiel Vaovao. Schon wieder aus Köln. Dahinter stecken Hanitra Wagner und Oliver Bersin.

File under: Schlafzimmerkrautpopelectronic. Das neue Video besticht durch 1a Phoenix (das Arcarde-Game) und TRON-Ästhetik. Da schlägt das 8-Bit–Herz höher.

Musik die uns daran erinnert, dass es mal eine Band namens DAFT PUNK gab. Und einen Captain namens FUTURE. Let us all do the flattermann tonight! Das selbstbetitelte Album erscheint bereits nächste Woche Freitag.

Limitiertes weißes Vinyl gibt es exklusiv bei HHV:

https://www.hhv.de/shop/de/artikel/vaovao-vaovao-hhv-exclusive-white-vinyl-edition-844090


Mariá Portugal

Mariá Portugal

Vom Flattermann zum Bauwesen. Die Brasilianische Musikerin Mariá Portugal hat es über Umwege nach Duisburg verschlagen. Es freut uns sehr – schon wieder auf Fun in the church (ey, was ist mit staatsakt los??) – nach den Os Barbapapas den bereits zweiten Act aus Sao Paulo bei uns an Bord begrüßen zu dürfen.

Mariá bewegt sich zwischen Jazz, Tropicalismo und Elecronica. Zwischen Bauhaus und Brutalismus. Musik also, die so komplex ist wie das Leben selbst. Hier jedenfalls ein vertonter Bauplan:


Masha Qrella

Masha Qrella

Wir bewegen uns in den nächsten Tage auf dem Campus der Kulturbrauerei in Berlin auf dem Pop-Kultur-Festival. Aus unseren Reihen spielt dort Mira Mann, Ozan Ata Canani und nicht zuletzt Masha Qrella, von der es im Internet zur Zeit noch ein besonders Schmankerl von der Filmemacherin Diana Näcke zu sehen gibt. Eine Art Konzertfilm im Fine-Line-Look, produziert für das Goethe-Institut in Moskau, aber für uns alle nachzuschauen auf dem US-amerikanischen Internet-Portal YouTube.


Erschienen sind die Songs in diesem Film aus dem fantastischen Album Woanders bereits im Februar. Es gibt übrigens endlich wieder neue Woanders-Vinyle zu erwerben.
Frisch aus dem Presswerk.
Auf staatsakt.
Ebenfalls auf Vinyl wieder erhältlich: Die besten Jahre von International Music sowie Nenn mich Musik der Düsseldorf Düsterboys. Im Herbst wird es auch ein paar Wiederveröffentlichungen der Gruppe Ja, Panik geben. Ebenfalls auf staatsakt.

Durchgeimpfte Grüße!
Euer: Staatsakt in the church.

PS: Bereits während unsers Urlaubs erschien die tolle neue Zwanie Jonson Platte We like it. Früher erschien er noch auf staatsakt. Na, und heute?! Sie ahnen es sicher bereits… In diesem Song übrigens mit Carsten „Erobique“ Meyer an den Keys.