Keine Macht den Drohnen!

Gibt es eigentlich schon einen Fachbegriff dafür, wenn man die Fußball-WM schaut, dabei aber ein schlechtes Gewissen wegen MAGA hat?! „Anpfiff mit Bauchschmerzen“ schlägt die KI auf Google vor. Naja, die FIFA ist mit ihrer Selbstinszenierung auf jeden Fall voll auf der Höhe der Zeit.
Ansonsten beschäftigt sich die Welt ja gerade mit allen möglichen Fragen rund um das Drohnen-Geschäft. All das schwere Gerät zwischen Langstreckenraketen, Flugzeugträgern und Panzerbataillonen scheint irgendwie veraltet. Ja, könnte es sein, dass das Militär einfach gerade eine digitale Transformation erlebt – genau wie alle anderen Branchen auch?! Und haben wir dann in den letzten Monaten im Eifer des Gefechts nicht vielleicht in die falschen Produkte investiert?! Wie meinen?! Panzer kann man immer gebrauchen?!

Freiheit, die ich meine

Die Versprechungen von weniger Staat und noch mehr individueller Freiheit sind zwar größtenteils komplett unhaltbar, weil ja der Staat mit seinen unzähligen Aufgaben die Möglichkeiten zur freien Entfaltung überhaupt erst möglich macht, und in allen Gesellschaften doch immer auch der individuelle Kontostand über weitere Möglichkeiten der freien Entfaltung nach Gusto entscheidet. Aber klar, über all diese Grundregeln lässt sich als privilegiertes Gewohnheitstier sehr leicht hinwegsehen. Und auch klar: Kaum jemand freut sich am Ende des Tages über seinen neuen Steuerbescheid.

Spätestens seit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen individuellen Einschränkungen scheinen viele Menschen sich von der grundsätzlichen Idee einer Solidargemeinschaft nicht mehr so richtig überzeugen zu lassen.

Austria & Anadolu

Aber eigentlich wollten wir heute über Migrationsgeschichten schreiben. Über SINEM und MWITA MATARO. Ganz konkret.
SINEM hat einen türkischen Background, Mwita’s Familie stammt ursprünglich aus Tansania.
Naja, was soll das schon heißen: Ursprünglich?!
Ursprünglich stammen wir ja alle irgendwo her!
Vermutlich aus Afrika.

Hudey Hudey Dem Dem

Wir haben etwas Musik mitgebracht, die durchaus andockfähig ist, was feministische Diskurse angeht. Wobei es in diesen Songs vor allem um Beziehungsfragen und Ängste geht. Aber aus weiblicher Sicht erzählt. Mit Ausnahme von NITSCH am Ende, da geht’s eher um toxische Männlichkeit und Macho-Attitüde. Aber genau die macht diesen Tag heute ja so unverzichtbar! Vor allem die aus der ganzen Macho-Scheiße über Jahrtausende gewachsenen, immer noch real existierenden schreienden Ungerechtigkeiten: Wir denken an unbezahlte oder schlecht bezahlte Care-Arbeit, an Gewalt gegen Frauen, an permanente Unterdrückung, an ungleiche Karrierechancen oder an die in der Prekarität lebenden alleinerziehenden Frauen.