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Everybody loves the sunshine

Liebe KI- und Gründernation Deutschland!

(so steht es im neuen Koalitionsvertrag)

Erst gestern noch Chat-GPT nach guten Zöllner-Witzen befragt. Kam wirklich nur Bullshit raus! Die KI aber schien im Prompt-Verlauf sehr angetan vom „eigenen Humor“.

Naja, am Internet war nicht alles schlecht, werden wir später einmal unseren Enkelkindern erzählen.

Zum Beispiel diese schöne Geschichte hier:

Der Istanbuler DJ Bey entdeckte als Fan von Ozan Ata Canani im World Wide Web diese alte Fernsehreportage:

Die Musikaufnahmen in diesem Beitrag begeisterten ihn so sehr, dass er beschloss, mit dem Material einen neuen Track zu produzieren. Herausgekommen ist dieses wunderbare, tanzbare Stück, in dem wir heute den damals 18-Jährigen Ata wieder hören können. An Aktualität hat der Song bedauerlicherweise nichts eingebüßt. Ganz im Gegenteil.

Filmemacher Fabian Podeszwa ist auf ganz ähnliche Wiese mit dem YouTube-Fund umgegangen wie DJ Bey mit der Musik. Als Zitat und Sample. Mit einer digitalen Schere als Tool.

So arbeiten unsere KIs in ihrer Bildrecherche ja gewisser Weise auch. Aber ganz offensichtlich können sie diesen Prozess noch lange nicht so künstlerisch „begreifen“ wie kreative Menschen. Von ein paar durchaus amüsanten Halluzinationen einmal abgesehen.

Habe ich gerade tatsächlich „unsere KIs“ gesagt? Bloß weil wir auch in ETF’s investieren können?!

Verrückt.

Wir jedenfalls haben sehr viel lieber in das am 20.06.2025 erscheinende neue Ozan Ata Canani Album mit dem richtigen und wichtigen Titel Die Demokratie investiert.

Kulturelles Kapital!

Ein ganzes Dorf ist an diesem Album beteiligt.

Wer das alles ganz genau wissen möchte, mit allen Song-Credits und den sehr lesenswerten Linernotes von Jens Balzer, der sollte dieses Album am besten sofort vorbestellen!


Rays of Light_by-feliXbroedeVom Anadolu-Rock zur Jazztrompete. Unser liebster Trompeter Richard Koch, der übrigens auch auf dem Ata Canani-Album mitgewirkt hat, veröffentlicht am 04.07.2025 sein viertes Studio-Album mit dem Titel Rays Of Light. Erstmals auf Fun In The Church. Erstmals als Quintett! In einer Besetzung, die so auch vor über 100 Jahren hätte spielen können: Wir hören Fabiana Striffler an der Geige, Valentin Butt am Akkordion, Andreas Lang am Kontrabass, Nora Thiele an den Frame-Drums und natürlich Richard Koch an der Trompete. Unverkennbar!

Rays Of Light ist dabei genauso Jazz wie Folk, ist Klezmer wie Blues, ist Balkan wie Broadway, ja Okzident wie Orient und lässt uns diese ganze rückwärtsgewandten, extrem schlechte Laune machenden, von weißen Machtmännern inszenierten, zermürbenden Media-Macht-Spielchen da draußen für ein paar Minuten lang vergessen.

Ja, wirklich, da ist die Musik – auch ganz ohne Strom – einfach Lichtjahre voraus!
In diesem Sinne:

Everybody loves the sunshine!

Euer:

Staatsakt.

PS: Auch wenn dieser Text zugegebener Maßen ohne Strom gar nicht auf Deinem Gerät zu lesen wären! Aber in Deutschland sind es immerhin schon fast 60% regenerative Energien! Danke Robert!

PPS: Rest in peace, Roy Ayers!